Upswing, Varianz, Glück oder spiele ich doch nicht schlecht wie ursprünglich gedacht?

2010/02/12 um 7:30 pm | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Momentan habe ich Besuch, Fortuna ist da und zwar höchstpersönlich. :)

 Nach meinem letzten Eintrag und ankündigung, dass es sich auf NL100 leichter/besser spielen lässt, habe ich  noch eine Historyanalyse mit meinem Coach hinter mir und fing dann mit 4 – 6 Tischen auf NL100 an.Erstaunlich gut, wie sich herausstellte.
Die Sessions habe ich verkürzt, so dass ich zwischendurch immer mal wieder eine Pause von mindestens einer halben Stunde einlege, statt stupide durchzuspielen.

Das hilft mir mein Spiel aufrecht zu erhalten und konzentrierter bei der Sache zu sein.
                        -Einsicht ist der erste Weg zu Besserung-

Bis vor einiger Zeit war ich fest davon überzeugt, dass es meiner Spielweise und Konzentration nicht schadet, wenn ich keine Pause mache.

Weit gefehlt, wie sich herausstellte und man aus meinen alten Beiträgen lesen kann.

Natürlich war ich nach dem ersten Tag voller gewonnen Pötte hoch motiviert und konnte die nächste/n Session/s kaum erwarten.

Die darauffolgenden Tage erwiesen sich als genauso erfolgreich und können sich vom Gewinn her sehen lassen.

Nun heißt es das eingesehene, erlernte zu festigen und weiter auszubauen, denn die großen Rückschritte, die ich gemacht habe sollen dort bleiben wo sie sind…
                                   – IN DER VERGANGENHEIT-
Da ich momentan täglich mindestens von 8 – 22 Uhr außer Haus bzw. nur sehr kurz zu Hause oder im Büro bin, musste ich das nebenher gemütliche Pokern sein lassen, da ich dann spät Abends keinen Nerv mehr dazu habe und lieber ins Bett falle, als meinen PC für etwas anderes, als Kundenrechnungen zu schreiben einzuschalten.

Wie bereits gedacht, habe ich mir diese Woche viel zuviele Dinge vorgenommen und es ist schlichtweg unmöglich alles zu schaffen, was ich schaffen wollte.

Aus diesem Grund wird sich der Stress noch weiter auf die nächste Woche hinausziehen.

Vielleicht findet sich die Zeit am Wochenende, noch die eine oder andere Session einzulegen.

Obwohl ich nicht der Typ bin, meine Gewinne hervorzuheben oder übermäßig darzustellen, hänge ich einen Graphen an, in dem zu sehen ist, was das letzte Coaching gebracht hat.

Darauf ist die letzte Woche zu sehen, wobei ich an 4 der 7 Tage nicht gepokert habe!

Ich wünsche all meinen Lesern gute Karten und bis demnächst!

NL50 sucks….

2010/02/02 um 9:13 am | Veröffentlicht in NL50 | Hinterlasse einen Kommentar

Die letzte Zeit auf NL50 war für mich sehr lehrreich…

Ich habe mich eine ganze Weile auf NL50 aufgehalten um die Bankroll einfach
wieder auf einen vernünftigen Stand zu bringen und um sie schnell wieder
aufzubauen.

Leider ist dies dort aufgrund von vieler Donkerei fast unmöglich, um mehr als
einen Stack pro Session oder Tag zu machen.

Auf NL50 kommt es leider noch viel zu häufig vor, dass Spieler mit den
Schwachsinnigsten Händen Preflop Allin gehen und dann auch noch Gewinnen.

Die schlimmste Hand, was mir in den letzten Tagen unterkam war eine Starthand, wo ich AA erhielt.
Ich saß in später Position und hätte sonst bis zum Big Blind gewartet um einzusteigen.
Zusätzlich war hier von Vorteil, dass ich zwei Gegner schon kannte, welche beide nach mir saßen und Callingstations sind und TP nicht so einfach loslassen können.
Also entschied ich mich unverhältnismäßig hoch auf 6 Dollar (12xBig Blind) zu raisen, da diese zwei Spieler fast immer mitgehen.
Wie ich es mir dachte, behielt ich Recht und SB und BB, welche die Callingstations sind gingen mit ohne zu überlegen.
Der Flop brachte ein relativ ungefährliches Board, mit Q52 Rainbow.
SB und BB checken, ich spiele 16.- bei einem Pot von 18.- an um zu sehen was passiert.
Bei diesen beiden Gegnern konnte ich es mir erlauben, denn wenn sie ein Set oder Two Pair gehabt hätten, wäre das Geld ohne lange zu überlegen von selbst reingegangen oder schlimmstenfalls hätten sie c/r gespielt.
Sollte einer die Dame halten, zahlt er auf jedenfall, egal mit welchem Kicker.
SB steigt aus, BB callt…
Der Turn bringt eine weitere unbedeutende Karte (10), was mir gelegen kommt, denn mit einem Paar, auch wenn es AA ist, fühle ich mich nicht sonderlich wohl und möchte versuchen, den Gegner möglichst am Turn aus dem Pot zu drängen und setze ihn Allin.
Wieder ohne lange zu überlegen, callt er und deckt seine 85os auf, was mein Denken über diesen Gegner bestärkte und ich bis zum River froh war so gehandelt zu haben.
Der River brachte dann natürlich eine weitere 5, somit gewann er einen Stack von mir und meinte dann noch, ich sei ein Donk so zu spielen…
Zur Erinnerung, das Board sah folgendermaßen aus, als ich ihn Allin setzte: Q 5 2 10

Einige Hände später ging er dann vom Tisch, ohne Chips, die leider unter mehreren Spielern aufgeteilt wurde, konnte mir aber einen guten Teil meines Stacks zurückholen.

Solche Hände kommen auf NL50 recht häufig vor, leider macht mir das Pokerspielen so keinen Spaß.

Da ich auf solche Aktionen keine Lust mehr hatte, habe ich beschlossen, es wieder auf NL100 zu versuchen und mich zu testen.
Mittlerweile funktioniert es wieder gut, ich mache konstante Gewinne, wenn sie auch noch nicht allzugroß sind, aber es kann sich sehen lassen.

Das war es für heute eigentlich schon Pokertechnisch.

Anbei habe ich noch einen Screenshot mit angehängt, so sollte es den ganzen Tag über aussehen.

Momentan bin ich am überlegen, zusätzlich ein paar SNG’s zu spielen, ich habe zweimal die 8,80$ mit 50 Teilnehmern getestet.
Das erstemal habe ich sofort gewonnen, beim zweiten Versuch bin ich unglücklich mit JJ gegen einen Gegner der Preflop Allin ging, der 55 hielt und natürlich das Set am River bekam, am Finaltable als 7.ter rauszufliegen.
Preisgeld als Erstplatzierter sind 74$.
Mal sehen wie es weitergeht…

Ein frohes neues Jahr euch allen

2010/01/09 um 12:41 pm | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Als erstes wünsche ich all meinen Bloglesern ein gutes
neues Jahr, viel Glück und Erfolg an den Tischen!

Bei mir hat sich seit dem letzten Blogeintrag einiges getan, leider in negativem
Sinne.
Ich spiele nun schon seit einiger Zeit NL100, habe es gut geschlagen und auch
entsprechend Gewinne gemacht. Mein Plan war, dass ich eigentlich schon längst
auf NL200 spielen wollte.

Seit einiger Zeit fange ich auf NL100 an zu donken und mutiere, wie schon im
letzten Blogeintrag geschrieben, zu einer Callingstation, so dass ich einen
Großteil meiner BR dort binnen ein paar Tagen verballert hatte. Handanalysen und
Coachings haben mir einige male die Augen geöffnet, dennoch ich fing wieder an
zu donken und habe keine Ahnung wieso.

Also dachte ich, ich werde mal wieder NL50 testen um zu sehen, wo meine Fehler
liegen.
Da wird es nicht so teuer um das Spiel zu analysieren.

Gesagt getan, NL50 hatte mich wieder und ich setzte mich an 7 Tische.

Mein Spiel, war wie ausgewechselt, das Spielen ging mir von der Hand wie ich es
vor einigen Wochen auf NL100 gewohnt war. Ich durchschaute Sets, bemerkte Bluffs
und machte hier gut Gewinn.
Binnen drei Tagen hatte ich meine BR bis auf 2 ½ Stacks wieder auf  Stand
aufgebaut, als ich mit dem rumdonken auf NL100 anfing.

Zusätzlich habe ich bedingt durch den 888 Teamcup, den ich mit Zartbitter und
Frankie87 aus dem Forum spiele, angefangen mich bei zwei 2,20$ Turnieren
anzumelden, um ein wenig zu üben, da ich Turniertechnisch fast gar keine Ahnung
habe.

Beim  ersten Turnier, mit 470 Leuten, habe ich es dann auf Anhieb an den
Finaltable geschafft, wo ich als 7.ter rausgeflogen bin.

Das zweite Turnier habe ich dann zu meinem Erstaunen gewonnen, den Screenshot
seht ihr unten.
Nette 250$ Preisgeld bei einem Turnier mit 453 Leuten, was mir recht viel Spaß
gemacht hat.
In Zukunft werde ich ab und an wohl mehr Turniere spielen, mal schauen ob das
Glück anhält.

Nachdem meine Bankroll nun bis auf einige Dollar wieder komplett hergestellt
war, mich aber auf NL50 wohl fühlte, habe ich mich heute getestet.
Ich legte einen Tag NL100 ein um zu sehen, wie gut es läuft.

Hoch motiviert, gesagt getan setzte ich mich an die Tische und spielte.
Binnen zwei Stunden fiel meine BR um mehr als 4 Stacks, was bei mir bzw.
Fullring nicht normal ist bzw. auf enormes rumdonken rückschließen lässt.

Da ich noch Arbeit zu erledigen hatte und wir uns ins Schneechaos stürzen
mussten um einzukaufen, kam mir die Pokerpause gerade recht und wollte es
nachher nochmal auf NL50 probieren.

Fertig mit einkaufen, Freundin lernt wieder für die
Klausuren, hatte ich Zeit und es  ging es wieder an die Tische, wie geplant
NL50.

Siehe da, es läuft. Nach kurzer Zeit hatte ich 2 Stacks gut gemacht.
Das gibt es doch nicht… also neuer Versuch, NL50 und NL100 Parallel…

4 Tische NL50 und zwei Tische NL100.
Siehe da, es lief auf NL100 genauso gut wie auf NL50 und ich habe meinen
kompletten Verlust nach genau zwei Stunden wieder reingeholt. Über 4 Stacks
NL100 an einem Tag verloren und wieder gewonnen.

Da ich momentan mit ausschließlich NL100 Tischen überfordert bin und die Gewinne
in Kombination mit NL50 auch sehr gut sind, werde ich dies wohl für eine Weile
beibehalten und weitersehen.

Leider bin ich bislang immer noch auf Erklärungssuche warum ich mich auf NL100
auf einmal so schlecht schlage.

Ratschläge sind jederzeit willkommen!

Das war dann auch schon alles, sonst gibt es bei mir nicht viel Neues.

Bis demnächst!

Hochmut kommt vor dem Fall….

2009/12/17 um 2:00 pm | Veröffentlicht in mein Höhenflug... | Hinterlasse einen Kommentar

So, neuer Statusbericht.

In den letzten Tagen beziehungsweise seit meinem letzten Blogeintrag hat sich
bei mir einiges getan.

Mein Emotionales Spiel aus dem letzten Bericht habe ich nach einem Tag sofort
wieder ausgeglichen, was noch mehr dazu führte, dass ich in einen “Höhenflug”
kam.

Ich hatte eigentlich gedacht, dass ich Charakterstark genug bin, um ein solches
Verhalten an den Tag zu legen.

Einsicht ist der erste Weg zu Besserung….

Da NL100 ja so einfach ist, wenn man ein wenig mitdenkt und es genauso viele
Fische auf diesem Limit gibt, dachte ich, ich packe alle ein… und so ging es
los.

Gery spielt, Gery callt, Gery callt und Gery callt immer noch alles…

Flushdraw, Hau rein das Geld….. *grummel*

Dazu noch ein wenig Pech gegen mit AA und KK gegen den ein oder anderen
Shortstacker mit niedrigen PP Preflop All-ins mit getroffenen Sets.
Respektlosigkeit und gegenüber Regs, die mich sogar darauf ansprachen, was mit
mir los sei und warum ich auf einmal mit solchen Karten callen würde und ob ich
denn gar keinen Respekt mehr vor Ihnen haben würde. Oder es passierte mir sowas
hier…. *klick*

So mutierte ich binnen zwei Tagen zu einer perfekten Fullstack Callingstation
und verlor fast 10 Stacks.

An diesem Punkt angekommen, rief ich endlich mal nach Hilfe und schickte meinem
Coach die History, der sie sich anschaute und auch nur noch wunderte.

Auf in den Kampf, History auseinander nehmen und nach den Gründen suchen.

Vorher stellte er mir aber die Frage, was meine Vermutung sei, warum ich so
schlecht spielen würde.

Meine Antwort ohne grossartig zu zögern:

“Ich denke, ich habe einen Höhenflug und denke, ich bin der Chef auf NL100″

Nach relativ kurzer Zeit fand er/wir die Probleme.

Meine Bets liefen völlig aus dem Ruder, waren teilweise viel zu hoch, teilweise
völlig unangebracht und an anderer Stelle hätte ich die Karten sowieso Preflop
weglegen müssen. Das war ich nicht von mir gewöhnt und wunderte mich selbst über
mich.

Nach über 2 1/2 Stunden Analyse und Kopfwäsche habe ich mich wieder in den Griff
bekommen und aufgerafft.

Mit einem solchen Fehlverhalten kann kein Gewinnbringendes Poker gespielt
werden, vor allem nicht auf den höheren Limits.

Mittlerweile ist eine Woche vergangen und ich kämpfe mich allmählich wieder hoch
und bin bald wieder am eigentlichen Ausgangspunkt angelangt, was mir zeigt, dass
mein Spiel nicht schlecht ist, so lange es konstant und konzentriert ist.

NL200 wird ein wenig verschoben, langsam ernährt sich das Eichhörnchen. ^^

Und hier noch eine nette Hand von gestern, die mich wieder extrem motiviert. :D

*klick*

Haltet euch immer an ein konstantes gutes Spiel, achtet auf eure Preflop und
CBets und bleibt immer auf dem Boden, denn sonst geht es schneller als man
schauen kann bergab.

Ein guter Spieler legt die Karten weg, wenn er sich hinten sieht und zieht nicht
die Scheuklappen auf, verdrängt es und pusht noch weiter. ;)

 

Viel Glück und einen guten Rutsch, falls ich nicht mehr vor Weihnachten
berichte!

 

Und hier ein Blick aus meinem Fenster, falls es bei euch
noch nicht geschneit hat.

 

Emotionen haben beim Poker einfach nichts verloren…

2009/12/02 um 12:48 pm | Veröffentlicht in Emotionen beim Pokern | Hinterlasse einen Kommentar

… musste ich nun feststellen.
Zum Glück nicht schmerzlich, da ich früh genug die Notbremse zog, bzw. gezogen wurde, also halb so wild.

Da ich in letzter Zeit durch meine Selbständigkeit sehr gestresst bin und es im Monat Dezember nicht besser werden wird, alleine schon durch die anstehenden Feiertage kommen viele Kunden auf die Idee, Ihre Server, Netzwerk etc. über die „freien Tage“ mal wieder warten zu lassen.

Freie Tage für euch, aber nicht für mich.

Wenn ich davon nicht leben würde, wäre ich nun stinksauer und genervt…. Aber mir macht meine Arbeit Spaß, weshalb ich es nur bedingt als nervig betrachte. Der Stress nagt mit der Zeit trotzdem an einem.

Nichts desto trotz habe ich es mir bislang nicht nehmen lassen nebenher zu Pokern, was kann einem besseres passieren, als per Fernwartung auf einem Server zu hängen, auf den man eine Stunde oder länger warten bzw. installieren muss, was großteils selbst läuft und nur überwacht werden und im nachhinein konfiguriert werden muss.

Bis dann der gestrige Tag (01.12.09) kam, es einfach ein zuviel Stress wurde und meine Laune am Boden war, was noch stark untertrieben ist.

Da mich die nötige Disziplin und nötige Konzentration beim Poker recht schnell auf andere Gedanken bringt und sich meine Laune so wieder bessert, setzte ich mich an 4 Tische NL100, obwohl mir von vorneherein schon klar war, dass es diesesmal irgendwie anders ist.

Wow, die erste Hand war an einem Tisch gleich mal AA, wo ich leider nur die Blinds einkassieren konnte. Kurz darauf dann noch mal ein paar Sets am Flop mit PP, was mir lediglich auch nur die Preflop Erhöhungen am Flop brachte.

Hier merkte ich nochmal, dass mein Kopf ganz und gar nicht frei war und es nicht so läuft wie sonst, obwohl ich noch bessere Karten bekam, als die letzten Tage. Es lag nicht daran, dass ich keine Caller bekam oder die Pöte der Sets zu klein waren.

Einige Hände später fühlte es sich an, als fiele mein Spielniveau vom rock zur gefühlten Callingstation und die Laune wurde noch schlechter, mit dem Gedanken den Kopf an die Wand zu hämmern und zahlte nur noch rein, fast schon ohne Odds und Outs zu beachten.

So habe ich dann in knappen 150 Händen 160 Dollar verloren und zog dann die Notbremse.
In letzter Zeit sieht es gerade andersrum aus, also sehe ich das hier als richtig schlechtes Spiel an und nicht als Varianz.

Es hatte einfach keinen Sinn und war völlig Schwachsinnig in diesem Gemütszustand zu spielen und mein „sauer verdientes“ Geld Fischen in den Rachen zu schmeißen, auch wenn solche Spieler ab und an mal angefüttert werden müssen.

Mein Problem ist der Ehrgeiz, welcher mich dann immer packt um mir selbst das Gegenteil zu beweisen und es besser zu machen, was bislang immer funktioniert hat.
Aber nein, ich bin auch nur ein Mensch, stellte ich fest.
Kopf und Emotionen abschalten funktioniert leider nicht immer, es war für mich das erste Mal in der Zeit in der ich Poker spiele.

Hier habe ich zum Glück nur mit einem geringen Verlust kurz und knackig gelernt, dass Emotionen beim Poker rein gar nichts zu suchen haben, dass das Spiel darunter leidet und man es einfach sein lassen muss und nicht nur sollte, wenn man es schon im voraus merkt.
Wahrscheinlich werde ich es in den nächsten Tagen langsamer angehen lassen oder sogar eine Pause einlegen um dann so weiterzumachen wie bis zu diesem Abend. Sprunghaft nach oben, weiter an die Spitze. ;)

Mein Ziel, wenn meine Pause nicht zu lange dauert ist, im Dezember NL200 mit passender Bankroll zu erreichen.

Mein besonderer Dank geht hier an eine bzw. zwei bestimmte Personen, die mir gestern geholfen haben und diesen Blog mitlesen. Ohne sie wäre dieser Abend sicherlich anders ausgegangen.

Macht nicht denselben Fehler und denkt an diesen Bericht, wenn es euch ähnlich gehen sollte! ;)

nun fängt der Gery auch noch damit an….

2009/11/27 um 12:24 pm | Veröffentlicht in mein Start... | 4 Kommentare
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Hallo liebe Leser,

nachdem das Bloggen wohl immer mehr in Mode kommt und ich immer öfter über ICQ angeschrieben werde, wie es bei mir mit dem Pokern läuft, dachte ich mir das es Sinn macht, auch zu bloggen.

Zu aller Anfang werde ich etwas über mich und meinen Pokeranfängen erzählen, dass macht meiner Meinung nach am meisten Sinn.

Angefangen hat alles zwischen Dezember 2007 und Januar 2008, als ich eines Abends im Fernsehen rumgezappt habe und bei der TV Total Pokerstars Nacht hingen blieb. Mit dem Spiel an sich konnte ich noch nie etwas anfangen, fand es auch entsprechend langweilig  und schaute dennoch einfach mal ein wenig zu.

Da das Notebook immer griffbereit im Wohnzimmer steht und es während der Sendung einen Hinweis gab, wo die Regeln und Karten auf einer Homepage erklärt werden würden, schaute ich einfach mal auf diese Seite, was logischerweise die Seite von Pokerstars war. Als ich dann sah, dass man dort kostenlos mit Spielgeld spielen konnte, lud ich die Software herunter und installierte sie. So fing es mit dem Poker bei mir an…..

Nach einigen Wochen Spielgeld spielen, bekam ich eine Email von Pokerstars, dass sich 5 Dollar als Geschenk auf meinem Account befinden würden um den Spielspass, der mit Echtgeld viel sein soll, richtig kennenzulernen.

Als ich mich abgesichert hatte, dass es wirklich keine Abzocke ist und ich die 5 Dollar nicht zurück erstatten musste oder einen Vertrag eingehen würde, wenn diese weg sind, setzte ich mich an einen 0,01/0,02$ Tisch.

Es lief recht gut und schnell “explodierte” ;) mein Kontostand und ich hatte am ersten Tag bereits auf 12 Dollar. Am darauf folgenden Tag setzte ich mich dann mit 10 der 12 Dollar an einen NL10 Tisch, oder wie es in meiner Unwissenheit hieß 0,05/0,1. Sowas nennt man Bankrollmanagement! :D

Als ich dann recht schnell die 25 Dollar Grenze knackte, setzte ich mich bereits an einen NL50 Tisch.

Nach knapp 3 Tagen hatte ich so 90 Dollar aus den 5 Dollar gemacht und habe bereits davon geträumt, dass es so weitergeht, dachte ich……

Ein, zwei Bad Beats und ich war auch schon wieder auf 10 Dollar runter und fing an mich aufzuregen, und fing auf NL5 an zu tilten, mit den letzten Dollars, die ich hatte. Natürlich waren diese entsprechend schnell, binnen einigen Minuten weg.

Also wieder bei null und dort zurück wo ich war, mit einem Unterschied.
Mir machte das Pokern Spaß!
In den darauf folgenden Tagen las ich mich im Internet ein bisschen tiefer in die Materie und stieß dann auch auf ein Forum, bei dem ich seither auch hängen geblieben bin. Die User dort halfen mir mehr über das Spiel zu verstehen, ich lernte sogar den Begriff Bankrollmanagement kennen.

Ihr merkt, ich wurde mit dem Spiel vertrauter. ;)

Da dies mein erster Blogeintrag überhaupt ist und ich denke, ich sprenge den Rahmen, kürze ich es einfach.

So ging es dann weiter und weiter, bis ich auf meinem heutigen Stand, 27.11.09 bin, dass ich recht erfolgreich NL100 FR spiele und dieses Limit als sehr leicht zu schlagen einschätze.

Das war es von meinem ersten Eintrag und hoffe auf rege Teilnahme und Kommentare, da ich noch gar keine Erfahrung habe, was das bloggen angeht.

Zuviel Text?
Langweilig?
Noch mehr über die Geschichte, wie ich von NL2 auf NL100 kam?

Gruß

Gery

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